Die Nebelhöhle, eine der bekanntesten Tropfsteinhöhlen im UNESCO Geopark Schwäbische Alb, liegt idyllisch bei Sonnenbühl-Genkingen. Sie begeistert Besucher mit spektakulären Tropfsteinformationen und einer fast magischen unterirdischen Atmosphäre.
Geschichte und Name
Bereits im Jahr 1486 entdeckt, zählt die Nebelhöhle zu den ältesten bekannten Schauhöhlen der Region. Ihren Namen verdankt sie einem faszinierenden Wetterphänomen: Im Winter steigt oft kalte, feuchte Luft aus dem Höhleneingang auf und kondensiert zu dichtem Nebel. Archäologische Funde wie Steinzeitwerkzeuge belegen, dass die Höhle schon unseren fernen Vorfahren als Zufluchtsort diente.
Geologie hautnah erleben
Über Jahrmillionen durch die Verkarstung von Jurakalkstein geformt, bietet die Höhle heute auf einer begehbaren Länge von etwa 380 Metern beeindruckende Einblicke in die Erdgeschichte. Prachtvolle Stalaktiten, gewaltige Stalagmiten und filigrane Sintervorhänge säumen die gut beleuchteten Gänge.
Ihr Besuch unter Tage
Die Höhle ist besonders familienfreundlich gestaltet und bietet ein sicheres Abenteuer für Groß und Klein. Beachten Sie bei Ihrer Planung, dass in der Höhle das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von etwa 8 bis 10 °C herrscht. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind daher empfehlenswert.
Besuchertipp & Umgebung
Die Nebelhöhle ist von April bis Oktober täglich geöffnet. Von Göppingen-Hohenstaufen aus erreichen Sie dieses Naturwunder in ca. 50 Minuten Fahrzeit. Ein idealer Tagestipp: Kombinieren Sie den Höhlenbesuch mit einer Wanderung zum märchenhaften Schloss Lichtenstein, das ganz in der Nähe auf einem Felsen thront.
Unser Tipp: Kehren Sie nach Ihrem Abenteuer unter Tage bei uns ein. Im Gasthof Goldener Ochsen verwöhnen wir Sie mit herzlicher Gastfreundschaft und ehrlicher schwäbischer Küche. Unsere gemütlichen Zimmer bieten Ihnen die nötige Ruhe für eine erholsame Nacht.