1917
Hermann Mayer I ist seit diesem Jahr als Metzgermeister überliefert.
Tradition seit 1785 – 241 Jahre Geschichte
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Seiteninhalt geprüft: 28. September 2026
Aktuelle Information zum Gaststättenbetrieb
Unsere Gaststätte hat derzeit keine regelmäßigen Öffnungszeiten. Auch die Bewirtung unserer Übernachtungsgäste ist je nach Verfügbarkeit und Personalsituation möglich.
Eine Bewirtung externer Gäste ist je nach Verfügbarkeit und Personalsituation gelegentlich und unregelmäßig möglich. Die Gaststätte kann daher auch nur stundenweise geöffnet sein.
Ob neben Getränken auch Speisen angeboten werden, richtet sich ebenfalls nach der jeweiligen Verfügbarkeit.
Ob und wann wir für Sie da sind, geben wir tagesaktuell hier auf der Webseite bekannt.
Ist unsere Gaststätte heute geöffnet?
Unsere Gaststätte ist heute geschlossen.
Vor Ort erkennen Sie eine geöffnete Gaststätte zusätzlich an unserem gut sichtbaren „Geöffnet“-Schild im Fenster.
Unser Hotelbetrieb ist davon nicht betroffen und bleibt geöffnet. Auch wenn wir Sie derzeit nicht jederzeit in unserer Gaststätte bewirten können, freuen wir uns darauf, Sie als Gast in unserem Hotel willkommen zu heißen.
Hinweis zu den Stellplätzen am Haus:
Die Stellplätze am Haus dienen dem Hotelbetrieb. Sie stehen unabhängig davon, ob die Gaststätte geöffnet oder geschlossen ist, nicht als öffentliche Parkmöglichkeit zur Verfügung, sondern werden für unsere Übernachtungsgäste benötigt.
Wichtiger Hinweis: Der aktive Metzgereibetrieb ruht derzeit
Die Metzgerei ist nicht abgemeldet. Aus personellen Gründen ruhen Ladenverkauf, Produktion und Schlachtung bis auf Weiteres. Derzeit findet kein Verkauf mehr statt – auch nicht über die Gaststätte. Ebenso gibt es keinen Onlineverkauf, keinen Partyservice, kein Catering und keine Produktion.
Aktueller Hotelbetrieb: 8 Zimmer
Heute steht unser Hotelbetrieb mit 8 Zimmern im Mittelpunkt. Zimmeranfragen, Reservierungen und Absprachen zur Anreise sind ausschließlich telefonisch und auf Deutsch möglich. E-Mail ist nur für allgemeine Anliegen vorgesehen. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich in bar.
Mit der Übernahme im Jahr 1919 begann die Betriebszeit von Hermann Mayer I und Katharina Mayer. Sie führten den damaligen „Ochsen“ bis 1964 und damit über mehrere Jahrzehnte hinweg.
In diese Zeit fallen tiefgreifende politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen. Die Hausüberlieferung zeigt vor allem die Kontinuität des Familienbetriebs: Gastwirtschaft, Metzgerei und Landwirtschaft wurden trotz der schwierigen Kriegs- und Nachkriegsjahre weitergeführt.
Hermann Mayer I ist seit diesem Jahr als Metzgermeister überliefert.
Übernahme des damaligen „Ochsen“ von Karl Mayer und Beginn der Betriebsphase von Hermann Mayer I und Katharina Mayer.
Übergabe des Betriebs an Hermann Mayer II und Elfriede Mayer.
Die Metzgerei war neben der Gastwirtschaft und der Landwirtschaft ein wesentlicher Bestandteil des damaligen Familienbetriebs. Hermann Mayer I brachte als Metzgermeister die handwerkliche Qualifikation mit, die für diesen Betriebszweig prägend war.
Der „Ochsen“ dieser Zeit lässt sich deshalb nicht ausschließlich als Gastwirtschaft betrachten. Die verschiedenen Tätigkeitsbereiche des Hauses waren wirtschaftlich und im täglichen Arbeitsablauf eng miteinander verbunden.
Die eigene Landwirtschaft gehörte bis 1960 zum Haus. Damit reichte diese traditionelle Verbindung von Gastwirtschaft, Metzgerei und Landwirtschaft weit in das 20. Jahrhundert hinein.
Nach der Aufgabe der eigenen Landwirtschaft wurden nach der Hausüberlieferung Wald, Wiesen und Äcker verpachtet oder verkauft. Damit endete ein Betriebszweig, der über lange Zeit zur wirtschaftlichen Grundlage und Versorgung des Hauses gehört hatte.
Im Jahr 1964 übergaben Hermann Mayer I und Katharina Mayer den Betrieb an Hermann Mayer II und Elfriede Mayer.
Bis zu diesem Generationswechsel trug das Haus weiterhin den Namen „Ochsen“. Seit 1965 lautet der Hausname „Goldener Ochsen“.
Die Jahre 1964 und 1965 markieren damit zwei unterschiedliche Schritte: zunächst den Übergang zur nächsten Generation und anschließend die Änderung des überlieferten Hausnamens.
Neben Fotografien sind auf dieser Seite mehrere erhaltene Dokumente abgebildet. Besonders hervorzuheben ist ein Steuerbüchlein aus dem Jahr 1919. Sein Datum fällt unmittelbar in das Jahr der Betriebsübernahme und macht das Dokument für die Chronologie dieser Phase besonders interessant. Aus dem Datum allein werden jedoch keine weitergehenden Aussagen über den genauen Zeitpunkt oder die rechtliche Form der Betriebsübergabe abgeleitet.
Hinzu kommt ein überlieferter Wandergewerbeschein. Ohne eine weitergehende dokumentarische Auswertung werden auf dieser Seite nur die sicher erkennbaren beziehungsweise in der Hausüberlieferung festgehaltenen Bezeichnungen wiedergegeben; zusätzliche Inhalte des Dokuments werden nicht hineininterpretiert.
Die Galerie verbindet Innenansichten der damaligen Gaststube, ein überliefertes Porträt von Hermann Mayer I sowie die erhaltenen Dokumente. Ein Klick öffnet die jeweilige Abbildung vergrößert.
Die Zeit von Hermann Mayer I ist Teil der größeren Entwicklung auf Geschichte des Ochsen ab 1900.
Die vorhergehende Generation wird auf Karl (Carl) Mayer eingeordnet. Historische Ansichten der Gaststätte finden sich zusätzlich unter Gaststättenbilder & Gartenwirtschaft.