Streuobstwiesen im Überblick

Streuobstwiesen bestehen aus einzelnen, locker verteilten Obstbäumen auf Wiesen oder Weiden. Häufig handelt es sich um hochstämmige Apfel-, Birn-, Zwetschgen-, Kirsch- oder Nussbäume. Die Wiesen werden nicht wie eine geschlossene Plantage angelegt, sondern bilden eine gewachsene Kulturlandschaft.

Die alte Fassung dieser Seite enthielt sehr werbliche Ausflugs-, Hotel- und Speiseversprechen. Diese Version bleibt bei sachlichen Informationen, entfernt Übertreibungen und verweist bei Wegen, Hofläden, Führungen und regionalen Angeboten auf aktuelle Angaben vor Ort.

LandschaftObstbäume auf Wiesen
ObstartenApfel, Birne, Zwetschge, Kirsche
RegionAlbvorland und Albtrauf
KulturerbeStreuobstanbau
JahreszeitenBlüte und Ernte
Vor BesuchWege aktuell prüfen

Kulturlandschaft zwischen Alb und Neckar

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb nennt über 200.000 Streuobstbäume auf 6.466 ha Streuobstwiesen. Außerdem wird die Streuobstlandschaft zwischen Alb und Neckar als eine der großen zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas eingeordnet.

Für die Landschaft rund um den Albtrauf und das Albvorland sind diese Wiesen ein typisches Bild. Sie verbinden Obstbau, Wiesenbewirtschaftung, alte Sorten und regionale Verarbeitung. Die Pflege erfordert Schnitt, Ernte, Mahd und laufende Arbeit an den Baumbeständen.

Streuobstanbau als Immaterielles Kulturerbe

Die Deutsche UNESCO-Kommission führt den Streuobstanbau im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland. Damit wird nicht eine einzelne Wiese ausgezeichnet, sondern eine Kulturform mit Wissen, Pflege, Nutzung und Weitergabe über Generationen.

Der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb ordnet den Streuobstanbau ebenfalls als Tradition und Kulturthema ein und verweist darauf, dass die Streuobstlandschaft besonders am Albtrauf das Landschaftsbild prägt.

Sachlicher Hinweis: Diese Seite beschreibt Streuobstwiesen als Kulturlandschaft und Ausflugsthema. Sie enthält keine Zusage zu Führungen, Produkten, Bewirtung oder Einkaufsmöglichkeiten.

Früchte und regionale Produkte

Aus Streuobst entstehen je nach Betrieb und Ernte unter anderem naturtrübe Säfte, Most, Fruchtaufstriche, Dörrobst und Obstbrände. Solche Produkte können bei Erzeugern, Hofläden, Märkten oder Mostereien angeboten werden; Verfügbarkeit und Öffnungszeiten unterscheiden sich je nach Anbieter und Saison.

Für die Website des Hotel Goldener Ochsen ist wichtig: Diese Seite ist eine regionale Informationsseite. Sie macht kein eigenes Produkt-, Speise- oder Ausschankversprechen.

Besuch, Blütezeit und Wege

Streuobstwiesen verändern sich im Jahreslauf: Im Frühjahr prägt die Obstblüte das Bild, im Sommer und Herbst stehen Fruchtentwicklung und Ernte im Vordergrund. Je nach Wetter kann sich der Zeitpunkt deutlich verschieben.

Themenwege, Spaziergänge und Streuobst-Routen sollten immer mit aktuellen Angaben der jeweiligen Gemeinde, des Biosphärengebiets oder örtlicher Anbieter geplant werden. Wegführung, Beschilderung, Sperrungen und landwirtschaftliche Nutzung können sich ändern.

Hinweis für Gäste des Hotel Goldener Ochsen

Das Hotel Goldener Ochsen liegt in Göppingen-Hohenstaufen. Streuobstwiesen und Albvorland können je nach Tagesplanung mit Hohenstaufen, Göppingen, Schwäbisch Gmünd, Geopark-Themen oder Wanderwegen verbunden werden. Diese Seite dient der sachlichen Orientierung und ersetzt keine aktuellen Informationen der jeweiligen Anbieter.

Gastronomische Angebote sind derzeit nur nach vorheriger telefonischer Bestätigung möglich. Diese Streuobstseite enthält keine Speisekarte und kein Bewirtungsversprechen.

Bitte beachten Sie für Ihren Aufenthalt: Im Hotel Goldener Ochsen gilt aktuell Barzahlung. Kartenzahlung ist nicht möglich. In Hohenstaufen gibt es keinen Geldautomaten; die nächste Möglichkeit befindet sich in Göppingen, ca. 7 km entfernt.

Quellen und Datenstand

Die Sachinformationen wurden anhand aktueller öffentlicher Quellen geprüft. Für konkrete Wege, Führungen, Hofläden, Produkte und Veranstaltungen gelten immer die aktuellen Angaben der jeweiligen Anbieter.