Göppingen entdecken – Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Ausflugsziele
Göppingen verbindet staufische Geschichte, schwäbische Industrie- und Handwerkstradition, Museen, zeitgenössische Kunst, Handball und die Landschaft zwischen Filstal, Hohenstaufen und Schwäbischer Alb. Dieser ausführliche Überblick hilft Ihnen, Ihren Aufenthalt sinnvoll zu planen.
Göppingen und Stadtbezirk HohenstaufenRedaktion: Familie Mayer
Hohenstaufen684 Meter hoher Göppinger Hausberg und historischer Stammsitz der Staufer.
Rund 7 kmEntfernung vom Hotel Goldener Ochsen bis zur Göppinger Innenstadt.
Stadt & NaturMuseen, Innenstadt, Industriegeschichte, Wandern und Aussicht lassen sich verbinden.
Linie 933Busverbindung zwischen Göppingen ZOB und Hohenstaufen; Fahrplan aktuell prüfen.
Göppingen braucht einen zweiten Blick
Wer Göppingen nur auf der Durchfahrt erlebt, sieht meist nur einen kleinen Teil der Stadt. Die Kreisstadt liegt im Filstal, im Vorland der Schwäbischen Alb und in der Region Stuttgart. Über der Stadt erhebt sich der Hohenstaufen – Wahrzeichen, Göppinger Stadtbezirk und einer der geschichtlich bedeutendsten Berge Südwestdeutschlands.
Göppingen besitzt keine lückenlos erhaltene mittelalterliche Altstadt. Ein großer Stadtbrand veränderte das Stadtbild im Jahr 1782 grundlegend. Beim Wiederaufbau entstand eine regelmäßig angelegte, klassizistisch geprägte Innenstadt. Einzelne ältere Bauwerke, darunter das Renaissanceschloss, Kirchen, das Adelberger Kornhaus, der Alte Kasten und das heutige Museum im Storchen, machen frühere Epochen weiterhin sichtbar.
Hinzu kommen die Industriegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die weltbekannte Modelleisenbahntradition von Märklin, die Handballgeschichte von FRISCH AUF! Göppingen, zeitgenössische Kunst, historische Stadtbezirke und zahlreiche Wege durch Wald, Wiesen und Streuobstlandschaften.
Diese Seite ist deshalb nicht als kurze Werbeliste gedacht. Sie soll Zusammenhänge erklären, ehrliche Erwartungen vermitteln und bei der Entscheidung helfen, welche Ziele zu Ihrer verfügbaren Zeit, Ihren Interessen, dem Wetter und Ihrer Mobilität passen.
Gut zu wissen: Das Hotel Goldener Ochsen liegt nicht außerhalb Göppingens. Hohenstaufen ist ein Stadtbezirk von Göppingen. Gäste wohnen damit innerhalb der Hohenstaufenstadt und zugleich direkt an einem ihrer wichtigsten historischen Orte.
Der Hohenstaufen – Wahrzeichen, Stadtbezirk und Geschichtsort
Der Hohenstaufen ist weit mehr als ein Aussichtspunkt. Der 684 Meter hohe Berg ist Namensgeber des Göppinger Stadtbezirks Hohenstaufen, Wahrzeichen der Stadt und historischer Erinnerungsort. Auf seinem Gipfel stand die Stammburg der Staufer. Aus diesem Adelsgeschlecht gingen Herzöge, Könige und Kaiser hervor, die im hohen Mittelalter europäische Geschichte prägten.
Heute sind auf dem Gipfel vor allem freigelegte Grundmauern der ehemaligen Burg zu sehen. Die Anlage wurde im Bauernkrieg des Jahres 1525 zerstört. Besucher sollten daher keine vollständig erhaltene Burg mit Türmen und Innenräumen erwarten. Der besondere Reiz entsteht aus dem Zusammenspiel von Ruinenresten, Landschaft, Aussicht und historischer Bedeutung.
Der Weg auf den Gipfel
Vom Ortskern Hohenstaufen und von der Staufer-Ausstellung führen Wege hinauf zum Gipfel. Der direkte Aufstieg ist vergleichsweise kurz, weist aber deutliche Steigungen und naturbelassene Abschnitte auf. Festes Schuhwerk ist besonders bei Nässe, Laub, Schnee oder Eis sinnvoll.
Für einen reinen Auf- und Abstieg mit kurzem Aufenthalt sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden. Wer die Staufer-Ausstellung, die Kirchen, die Spielburg und einen Rundweg einbezieht, kann ohne Weiteres einen halben Tag in Hohenstaufen verbringen.
Auf dem Gipfel
freigelegte Grundmauern der Burg
Informationen zur Geschichte
Aussicht über Filstal und Albvorland
Flächen und Sitzmöglichkeiten zum Verweilen
Geeignet für
Geschichtsinteressierte
Wanderer und Spaziergänger
Fotografen und Naturfreunde
Familien mit größeren Kindern
Mobilitätshinweis: Der eigentliche Gipfelweg ist nicht durchgehend barrierefrei und nicht jeder Abschnitt eignet sich für Kinderwagen oder Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit. Wetter und Bodenverhältnisse sollten berücksichtigt werden.
Die Staufer-Ausstellung am Hohenstaufen
In direkter Nachbarschaft zur Barbarossakirche befindet sich die Ausstellung „Die Staufer“. Sie vermittelt die Geschichte der Dynastie dort, wo sie ihren örtlichen Ausgangspunkt hatte. Behandelt werden unter anderem der Aufstieg der Staufer, Friedrich I. Barbarossa, Friedrich II., Ritter und Ministeriale, Kreuzzüge, das staufische Südreich sowie das Leben und der gesellschaftliche Wandel im 12. und 13. Jahrhundert.
Die Ausstellung ist keine riesige Museumshalle, sondern eine konzentrierte Präsentation am historischen Ort. Gerade deshalb eignet sie sich gut als Einstieg vor dem Aufstieg zur Burgruine. Öffnungszeiten, Führungen und mögliche Sonderveranstaltungen sollten vor dem Besuch auf der offiziellen Seite der Stadt Göppingen geprüft werden.
Barbarossakirche und evangelische Kirche
Zum historischen Ortsbild Hohenstaufens gehören die katholische Pfarrkirche St. Jakobus, häufig Barbarossakirche genannt, sowie die evangelische Kirche im Ortskern. Beide Gebäude zeigen, dass Hohenstaufen nicht nur aus Berg und Burgruine besteht, sondern ein gewachsener Ort mit eigener kirchlicher und dörflicher Geschichte ist.
Kirchen sind nicht jederzeit für Besichtigungen geöffnet. Gottesdienste und Veranstaltungen haben Vorrang. Ein respektvoller, stiller Besuch ist selbstverständlich.
Die Spielburg
Unterhalb des Gipfels liegt die Spielburg, eine auffällige Felslandschaft in einem geschützten Naturraum. Die Kalkfelsen und offenen Flächen eröffnen andere Blickwinkel auf den Hohenstaufen und das umliegende Land. Mehrere Wege verbinden den Berg mit der Spielburg.
Das Gelände ist naturbelassen. An steilen Stellen und Felskanten ist besondere Vorsicht notwendig. Besucher sollten auf den Wegen bleiben, Pflanzen und Tiere schützen und keinen Müll zurücklassen.
Die Drei Kaiserberge
Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen bilden gemeinsam die weithin sichtbare Gruppe der Drei Kaiserberge. Sie prägen die Landschaft zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd. Die Berge sind keine hochalpinen Gipfel; ihr Reiz liegt in der markanten Form, den wechselnden Ausblicken, ihrer Geschichte und den Wegen durch Wälder, Wiesen und Kulturlandschaft.
Geologisch stehen die Drei Kaiserberge im Albvorland vor beziehungsweise am Rand der Schwäbischen Alb und sind eng mit der jahrmillionenlangen Rückverlagerung ihrer Schichtstufe verbunden. Wie der Schwäbische Albtrauf entstand, warum Zeugen- und Ausliegerberge vor ihm erhalten bleiben und wie Oberjura, Erosion und Täler das Landschaftsbild formen, erklärt die eigene ausführliche Landschaftsseite.
Die Göppinger Innenstadt verstehen
Wer eine mittelalterliche Altstadt mit geschlossenen Fachwerkzeilen erwartet, könnte zunächst überrascht sein. Der Stadtbrand von 1782 zerstörte große Teile Göppingens. Der anschließende Wiederaufbau prägte die Innenstadt mit regelmäßig angelegten Straßenzügen und klassizistischen Gebäuden.
Ein Stadtrundgang wird interessanter, wenn man nicht nur nach einzelnen „alten Häusern“ sucht, sondern auch den Grundriss, die Plätze, Sichtachsen und das Nebeneinander verschiedener Epochen betrachtet.
Schlossplatz und Göppinger Schloss
Das Göppinger Schloss ist eines der wichtigsten historischen Bauwerke der Stadt. Die Renaissanceanlage entstand im 16. Jahrhundert. Besonders bekannt ist die Rebenstiege, eine kunstvoll gestaltete Wendeltreppe mit steinernen Weinranken, Blättern, Früchten und Tierdarstellungen.
Das Schloss wird heute von Behörden genutzt. Deshalb sind nicht alle Bereiche frei zugänglich. Die Rebenstiege ist insbesondere im Rahmen geeigneter Führungen interessant. Der Schlossplatz bildet zusammen mit Stadtkirche und angrenzenden Straßen einen guten Ausgangspunkt für einen historischen Rundgang.
Rathaus und ipunkt
Das klassizistische Rathaus entstand nach dem Stadtbrand. Im Rathaus befindet sich der ipunkt, die offizielle Anlaufstelle für touristische Informationen. Dort erhalten Besucher je nach Verfügbarkeit Stadtpläne, Hinweise zu Führungen, Veranstaltungen, Museen, Familienangeboten und Wanderwegen.
Stadtkirche
Die evangelische Stadtkirche wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts als große Predigtkirche errichtet. Ihre Raumwirkung unterscheidet sich deutlich von vielen mittelalterlichen Kirchen. Heute dient sie weiterhin Gottesdiensten, Konzerten, Ausstellungen und Begegnungen.
Oberhofenkirche und Heilig-Kreuz-Kapelle
Die Oberhofenkirche gehört zu den ältesten und geschichtlich bedeutendsten Bauwerken der Kernstadt. Der heutige Bau geht auf das 15. Jahrhundert zurück. In ihrer Nähe befindet sich die Heilig-Kreuz-Kapelle. Zusammen erinnern beide an die ältere Siedlungs- und Kirchengeschichte Göppingens.
Adelberger Kornhaus
Das historische Adelberger Kornhaus stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und gehört zu den erhaltenen Gebäuden aus der Zeit vor dem Stadtbrand. Heute ist darin die Stadtbibliothek untergebracht. Das Gebäude zeigt beispielhaft, wie historische Bausubstanz im städtischen Alltag weitergenutzt wird.
Alter Kasten
Der Alte Kasten war ursprünglich eine Stadtresidenz und wurde später als Kornspeicher genutzt. Heute befinden sich dort unter anderem historische Sammlungen und Archivbestände. Das Gebäude ergänzt das Ensemble rund um Schloss und Innenstadt.
Ein sinnvoller Innenstadt-Rundgang
Start am Rathaus und kurzer Besuch im ipunkt.
Weiter zum Schlossplatz mit Schloss und Stadtkirche.
Adelberger Kornhaus und Alter Kasten ansehen.
Zum Museum im Storchen weitergehen.
Den Rundgang an der Oberhofenkirche abschließen oder in die Einkaufsstraßen zurückkehren.
Museen, Stadtgeschichte und zeitgenössische Kunst
Museum im Storchen
Das Städtische Museum im Storchen ist die wichtigste Adresse für alle, die Göppingen nicht nur sehen, sondern verstehen möchten. Die Dauerausstellung vermittelt auf mehr als 500 Quadratmetern die Stadt- und Kulturgeschichte. Themen sind unter anderem frühe Siedlungsspuren, mittelalterliche Entwicklung, Stadtbrand, Handwerk, Alltagsleben, Kunst und Kunsthandwerk aus dem Filstal, Spielzeugtradition, Industriegeschichte und die Entwicklung bis in die jüngere Vergangenheit.
Das Museumsgebäude ist selbst ein historisches Zeugnis. Es gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden der Innenstadt und überstand den Stadtbrand. Für einen ruhigen Rundgang sollte ungefähr eineinhalb bis zwei Stunden eingeplant werden.
Kunsthalle Göppingen
Die Kunsthalle Göppingen zeigt seit 1989 internationale und überregionale zeitgenössische Kunst. Das Programm umfasst Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Installationen, digitale Formate, Kunst im öffentlichen Raum und Vermittlungsangebote.
Da die Ausstellungen wechseln, ist ein Blick auf das aktuelle Programm besonders wichtig. Führungen und Vermittlungsangebote können auch Besuchern den Zugang erleichtern, die mit zeitgenössischer Kunst bisher wenig Berührung hatten.
Jüdisches Museum Göppingen in Jebenhausen
Jebenhausen besaß im 19. Jahrhundert eine der bedeutenden jüdischen Gemeinden Württembergs. Das Jüdische Museum befindet sich in einer ehemaligen evangelischen Dorfkirche und behandelt jüdisches Leben in Jebenhausen und Göppingen, religiöse Feste, Familien- und Wirtschaftsgeschichte, Auswanderung, Verfolgung im Nationalsozialismus und Formen der Erinnerung.
Das Museum ist ein wichtiger Lern- und Erinnerungsort. Es zeigt nicht nur die Geschichte der Verfolgung, sondern ebenso das frühere Alltagsleben, die religiöse Kultur und das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen.
Naturkundliches Museum in Jebenhausen
Das Naturkundliche Museum befindet sich in der historischen Alten Badherberge. Da bei musealen Einrichtungen Sanierungen, vorübergehende Schließungen oder veränderte Zugangsbedingungen möglich sind, sollte der aktuelle Status vor einem geplanten Besuch unbedingt auf der offiziellen Museumsseite geprüft werden.
Planungstipp: Viele Museen haben montags geschlossen oder nur an bestimmten Wochentagen geöffnet. Feiertage, Sonderausstellungen und Veranstaltungen können die regulären Zeiten verändern.
Märklineum und Göppinger Industriegeschichte
Märklineum
Göppingen ist weltweit mit dem Namen Märklin verbunden. Das Märklineum präsentiert auf fünf Ebenen und rund 3.000 Quadratmetern die Geschichte des Unternehmens, seiner Produkte und der Modelleisenbahn. Die Ausstellung richtet sich nicht nur an Sammler, sondern ebenso an Familien, Technikinteressierte und Besucher, die mehr über Spielzeug-, Design- und Industriegeschichte erfahren möchten.
Zu sehen sind historische Modelleisenbahnen, Lokomotiven und Wagen verschiedener Epochen, Spielzeug, Metallbaukästen, historische Verpackungen und Kataloge sowie Inszenierungen zur Entwicklung der Marke. Ein besonderer Besuchermagnet ist die mehr als 100 Quadratmeter große H0-Modellbahn-Schauanlage mit Tag-Nacht-Inszenierung.
Für einen normalen Besuch sind zwei bis drei Stunden sinnvoll. Modelleisenbahnfreunde und Familien können dort deutlich länger bleiben. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Führungen und mögliche Sonderangebote sollten direkt beim Märklineum geprüft werden.
Warum Industriegeschichte zu Göppingen gehört
Mit dem Eisenbahnanschluss im 19. Jahrhundert entwickelte sich Göppingen verstärkt zur Industrie- und Wirtschaftsstadt. Textilwirtschaft, Metallverarbeitung, Maschinenbau und Spielzeugindustrie prägten Arbeitsleben, Stadtentwicklung und Familiengeschichten.
Die Namen Märklin, Schuler und Boehringer stehen beispielhaft für diesen Wandel. Industriegeschichte zeigt sich nicht nur in Museen, sondern ebenso in ehemaligen Fabrikarealen, Verkehrsachsen, Wohnquartieren und im Selbstverständnis der Stadt.
Technikforum und weitere technische Angebote
Ergänzend zum Märklineum gibt es in Göppingen technische und industriekulturelle Initiativen, Ausstellungen und Veranstaltungen. Da diese Angebote häufig besondere Öffnungstermine oder Führungen haben, sollten sie nicht spontan ohne vorherige Prüfung eingeplant werden.
Historische Stadtbezirke: Jebenhausen, Faurndau und Hohenstaufen
Göppingen besteht nicht nur aus der Kernstadt. Die Stadtbezirke haben eigene Geschichten, Bauwerke und Landschaftsräume. Wer mehr als einen Tag bleibt, sollte mindestens einen dieser Orte bewusst einplanen.
Hohenstaufen
Berg, Burgruine, Staufer-Ausstellung, Kirchen, Spielburg und Wanderwege bilden einen historischen und landschaftlichen Schwerpunkt.
Jebenhausen
Jüdisches Museum, Sauerbrunnen, ehemalige Badtradition und historische Spuren machen den Stadtbezirk besonders interessant.
Faurndau
Die spätromanische Stiftskirche zählt zu den herausragenden historischen Kirchenbauten der Umgebung.
Stiftskirche Faurndau
Die Stiftskirche Faurndau gehört zu den bedeutenden spätromanischen Kirchenbauten Südwestdeutschlands. Besonders sehenswert sind Gesamtform, Portale, Kapitelle, Steinmetzarbeiten und die Wirkung des Innenraums. Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen haben Vorrang; Öffnungsmöglichkeiten sollten vorab geprüft werden.
Jebenhausen und Sauerbrunnen
Jebenhausen war über lange Zeit für seinen Sauerbrunnen und den früheren Badebetrieb bekannt. Die Alte Badherberge, Brunnenanlagen, das Jüdische Museum und der Ortskern lassen sich zu einem ruhigen kulturgeschichtlichen Spaziergang verbinden.
Handballstadt, Bäder und Freizeitangebote
FRISCH AUF! Göppingen und die EWS Arena
Göppingen ist weit über die Region hinaus als Handballstadt bekannt. Der Turnclub „Frisch Auf“ wurde 1896 gegründet und gehörte früh zu den Wegbereitern des Handballs. Nationale Meisterschaften, internationale Erfolge und die Verbindung mit bekannten Persönlichkeiten wie Bernhard Kempa prägen die Sportgeschichte.
Die Heimspiele finden in der EWS Arena statt. Ein Spiel zeigt eine andere Seite der Stadt: sportlich, emotional und gemeinschaftlich. Spieltermine, Karten, Hallenöffnung, Anreise und mögliche Auslastung sollten direkt beim Verein geprüft werden.
Barbarossa-Thermen
Die Barbarossa-Thermen verbinden Schwimmen, Sauna und Erholung. Ein Besuch eignet sich besonders bei ungünstigem Wetter, nach einer Wanderung oder für einen ruhigeren Nachmittag. Da Bereiche, Öffnungszeiten und Nutzungsbedingungen verändert werden können, ist eine aktuelle Prüfung vor dem Besuch wichtig.
Kleiner Tierpark Göppingen
Der Kleine Tierpark ist ein familienfreundliches Ziel am Stadtrand. Er eignet sich für einen überschaubaren Ausflug mit jüngeren Kindern und lässt sich mit weiteren Aktivitäten verbinden. Öffnungszeiten, Eintritt und aktuelle Hinweise sollten direkt beim Betreiber geprüft werden.
Kultur, Kino und Abendprogramm
Je nach Termin bieten sich Theater, Konzerte, Kino, Ausstellungen, Lesungen, Sportveranstaltungen oder Programme im Alten E-Werk und anderen Kulturorten an. Für einen Aufenthalt lohnt deshalb immer ein Blick in den aktuellen Veranstaltungskalender der Stadt.
Natur, Wandern und Radfahren rund um Göppingen
Göppingen liegt zwischen Filstal, Albvorland, Wäldern, Streuobstwiesen und den Drei Kaiserbergen. Dadurch entstehen Touren unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Die Wege reichen vom kurzen Spaziergang bis zur längeren Tageswanderung.
Besonders prägend ist die Nähe zum Schwäbischen Albtrauf, der markanten Nordwestkante der Schwäbischen Alb. Von Göppingen und Hohenstaufen aus lässt sich sein Wechsel aus bewaldeten Steilhängen, vorspringenden Höhen, eingeschnittenen Tälern und vorgelagerten Restbergen gut erkennen. Die ausführliche Albtrauf-Seite erklärt diese Landschaft geologisch und zeigt zugleich, worauf Wanderer an Felsen, Steilhängen und in Schutzgebieten achten sollten.
Wandern rund um Hohenstaufen
direkter Aufstieg zur Burgruine
Rundwege um den Berg
Verbindung zur Spielburg
Touren in Richtung Rechberg und Stuifen
Abschnitte durch Wald, Wiesen und offene Kulturlandschaft
Für längere Touren sind eine aktuelle Wanderkarte oder zuverlässige Navigation, feste Schuhe, ausreichend Getränke sowie Sonnen- oder Regenschutz sinnvoll. Nach Stürmen, bei Waldarbeiten, Eis oder starkem Regen können Wege beeinträchtigt sein.
Oberholz und Stadtwald
Das Oberholz und weitere stadtnahe Waldgebiete eignen sich für Spaziergänge, Laufrunden und Bewegung im Freien. Je nach Bereich gibt es Waldwege, Lehr- oder Bewegungsangebote und Naturstationen. Aktuelle Wegesperrungen und forstliche Hinweise sollten beachtet werden.
Radfahren im Filstal
Im Tal sind viele Strecken deutlich leichter zu bewältigen als die Anstiege zu Hohenstaufen und den Kaiserbergen. Freizeitfahrer können Verbindungen entlang des Filstals wählen. Sportlichere Fahrer finden an den Höhen anspruchsvollere Abschnitte.
Versorgung in Hohenstaufen: Im Stadtbezirk gibt es derzeit keine regulären Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs und keinen Geldautomaten. Getränke, Verpflegung und Bargeld sollten vor einer Wanderung oder vor der Fahrt nach Hohenstaufen besorgt werden.
Göppingen mit Kindern und bei schlechtem Wetter
Geeignete Familienziele
Märklineum mit Ausstellung und Modellbahnanlage
Kleiner Tierpark Göppingen
Museum im Storchen mit stadtgeschichtlichen Themen
Barbarossa-Thermen
Staufer-Ausstellung und Hohenstaufen
Waldwege und kürzere Spaziergänge
Kinder- und Familienveranstaltungen der städtischen Kultureinrichtungen
Mit kleineren Kindern auf dem Hohenstaufen
Der direkte Gipfelweg ist nicht überall kinderwagentauglich. Kleine Kinder sollten auf steilen, unebenen oder rutschigen Abschnitten eng begleitet werden. An Felskanten und abschüssigen Stellen ist besondere Aufmerksamkeit notwendig.
Ein Regentag in Göppingen
Vormittag im Märklineum verbringen.
Mittagspause in der Göppinger Innenstadt einplanen.
Am Nachmittag Museum im Storchen oder Kunsthalle besuchen.
Den Tag je nach Interesse in den Barbarossa-Thermen, im Kino oder bei einer Kulturveranstaltung ausklingen lassen.
Rätsel- und Entdeckerangebote
Die Stadt bietet zeitweise eigene Materialien und Programme für Kinder und Familien an. Dazu gehören Rätselhefte für die Innenstadt und den Hohenstaufen sowie Führungen und Mitmachveranstaltungen. Aktuelle Angebote können beim ipunkt im Rathaus erfragt werden.
Veranstaltungen, Traditionen und Jahreszeiten
Göppinger Maientag
Der Göppinger Maientag gehört zu den wichtigsten Traditionen der Stadt und reicht in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg zurück. Das Programm umfasst je nach Jahr Umzüge, Musik, Festbetrieb und Veranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen.
Während größerer Festtage können Straßen gesperrt, Parkplätze stärker ausgelastet und Hotelzimmer früher belegt sein. Eine rechtzeitige Planung ist sinnvoll.
Stadtfeste, Schloss-Straßen-Fest und Advent
Weitere Termine sind unter anderem Stadtfeste, Familienveranstaltungen rund um Schlossstraße und Schlossplatz, Märkte, Konzerte sowie Angebote in der Adventszeit. Umfang, Termin und Programm ändern sich von Jahr zu Jahr.
Märklin-Veranstaltungen
Große Märklin- und Modellbahnveranstaltungen ziehen Besucher aus vielen Regionen und Ländern an. Sie finden nicht zwingend jedes Jahr statt. An solchen Terminen sollte die Übernachtung frühzeitig angefragt werden.
Göppingen im Frühling
Blühende Streuobstwiesen, erste längere Tage und milde Temperaturen machen den Frühling attraktiv für Spaziergänge, Wanderungen und Stadtbesuche. Das Wetter kann jedoch schnell wechseln.
Göppingen im Sommer
Im Sommer eignen sich lange Tage für den Hohenstaufen, Radtouren, Feste und Außenveranstaltungen. Auf offenen Wegen und am Gipfel sind Sonnenschutz und ausreichend Getränke wichtig.
Göppingen im Herbst
Der Herbst bietet häufig klare Fernsicht, farbige Wälder und angenehme Bedingungen für Wanderungen. Nasses Laub kann Wege rutschig machen.
Göppingen im Winter
Schnee kann den Hohenstaufen besonders eindrucksvoll erscheinen lassen. Wege werden jedoch nicht überall geräumt und können glatt sein. Museen, Märklineum, Kunsthalle und weitere Innenangebote sind wetterunabhängigere Alternativen.
Tourenvorschläge für zwei Stunden, einen Tag oder mehrere Tage
Göppingen in zwei Stunden
Variante Hohenstaufen
Ortskern und Staufer-Ausstellung
direkter Aufstieg zur Burgruine
kurzer Gipfelaufenthalt
Rückweg nach Hohenstaufen
Variante Innenstadt
Rathaus und Schlossplatz
Schloss und Stadtkirche
Kornhaus und Alter Kasten
kurzer Weg zum Museum im Storchen
Ein halber Tag
Geschichte und Aussicht
Staufer-Ausstellung, Burgruine, Gipfel und Spielburg oder kurzer Rundweg.
Technik und Stadt
Märklineum und anschließend ein Rundgang durch Schlossplatz und Innenstadt.
Museum und Architektur
Museum im Storchen, Schloss, Stadtkirche und Oberhofenkirche.
Ein vollständiger Tag
Vormittags Märklineum oder Museum im Storchen besuchen.
Mittagspause und kurzer Innenstadtspaziergang.
Am Nachmittag nach Hohenstaufen fahren.
Staufer-Ausstellung und Burgruine besichtigen.
Bei genügend Zeit einen Abschnitt Richtung Spielburg anschließen.
Zwei Tage
Tag 1: Hohenstaufen, Staufer-Ausstellung, Kirchen, Gipfel, Spielburg und Wanderung.
Tag 2: Märklineum, Schlossplatz, Museum im Storchen, Kunsthalle oder Oberhofenkirche.
Drei Tage
Am dritten Tag eignen sich Jebenhausen mit Jüdischem Museum, Faurndau mit Stiftskirche, eine längere Wanderung, ein Handballspiel oder ein Ausflug in das weitere Stauferland.
Für Geschäftsreisende mit wenig Zeit
Bei einer freien Stunde bietet sich ein kurzer Spaziergang im Ortskern Hohenstaufen oder rund um Schloss und Rathaus an. Bei zwei bis drei Stunden sind der Gipfel des Hohenstaufens, ein verkürzter Museumsbesuch oder ein kompakter Innenstadt-Rundgang möglich.
Praktische Hinweise für Ihren Besuch
Entfernungen und Orientierung
Ziel oder Bereich
Einordnung vom Hotel Goldener Ochsen
Planungshinweis
Hohenstaufen und Ortskern
direkt vor Ort
Viele Ziele lassen sich zu Fuß beginnen.
Göppinger Innenstadt
rund 7 km
Auto oder Buslinie 933; Fahrplan aktuell prüfen.
Märklineum
in der Göppinger Kernstadt
Mehrere Stunden Besuchszeit einplanen.
Jebenhausen
anderer Göppinger Stadtbezirk
Museum und Ortsrundgang miteinander verbinden.
Faurndau
anderer Göppinger Stadtbezirk
Besichtigung der Stiftskirche vorher prüfen.
Anreise mit dem Auto
Göppingen ist über die B10 und aus verschiedenen Richtungen über Verbindungen zur A8 erreichbar. In und um die Innenstadt gibt es Parkhäuser und weitere Stellmöglichkeiten. Gebühren, Einfahrtshöhen, Öffnungszeiten und Baustellen können sich ändern.
Anreise mit Bus und Bahn
Der Bahnhof Göppingen liegt zentral und ist an den Regionalverkehr angebunden. Vom ZOB führt die Linie 933 nach Hohenstaufen. Die Haltestelle „Rathaus/Dorfplatz“ liegt unmittelbar beim Hotel Goldener Ochsen. Fahrpläne unterscheiden sich nach Wochentag, Ferien, Feiertagen und möglichen Baustellen.
Öffnungszeiten vorab prüfen
Museen, Kirchen, Ausstellungen, Bäder und Freizeiteinrichtungen haben unterschiedliche Ruhetage. Kurzfristige Änderungen, Sonderveranstaltungen, Sanierungen und Feiertagsregelungen sind möglich. Diese Seite nennt deshalb bewusst keine dauerhaft festgeschriebenen Eintrittspreise oder umfassenden Öffnungszeiten.
Bargeld und Einkauf
In Hohenstaufen gibt es keinen Geldautomaten und derzeit keine regulären Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs. Auch im Hotel Goldener Ochsen ist aktuell ausschließlich Barzahlung möglich. Bargeld, Getränke und benötigte Einkäufe sollten deshalb rechtzeitig in Göppingen oder vor der Anreise besorgt werden.
Gastronomie
In der Göppinger Innenstadt und in verschiedenen Stadtbezirken gibt es Restaurants, Cafés, Bäckereien und Imbissangebote. Ruhetage und Küchenzeiten können sich unterscheiden, besonders an Sonntagabenden, Feiertagen oder bei später Anreise.
Hinweis zu unserer Gaststätte: Die Gaststätte im Goldenen Ochsen hat derzeit keine regelmäßigen Öffnungszeiten. Eine Bewirtung externer Gäste sowie unserer Übernachtungsgäste ist je nach Verfügbarkeit und Personalsituation gelegentlich und nur nach vorheriger Absprache möglich.
Ob unsere Gaststätte heute geöffnet ist, geben wir tagesaktuell auf unserer Webseite bekannt. Vor Ort erkennen Sie eine aktuelle Öffnung zusätzlich an unserem gut sichtbaren „Geöffnet“-Schild im Fenster.
Natur und Rücksichtnahme
auf ausgewiesenen Wegen bleiben
keinen Müll zurücklassen
Pflanzen und Tiere nicht stören
forstliche Sperrungen und Naturschutzhinweise beachten
Hunde entsprechend den örtlichen Regeln führen
an Felsen und steilen Stellen besonders vorsichtig sein
Übernachten im Hotel Goldener Ochsen in Göppingen-Hohenstaufen
Der traditionsreiche Ochsen in Göppingen-Hohenstaufen wurde erstmals 1785 urkundlich erwähnt. Unser kleines Hotel wird seit Generationen familiengeführt.
Das Haus liegt im Ortskern von Hohenstaufen, rund sieben Kilometer von der Göppinger Innenstadt entfernt. Der Hohenstaufen, die Staufer-Ausstellung, Kirchen und mehrere Spazier- und Wanderwege können direkt im Stadtbezirk erkundet werden.
Wir vermieten acht Nichtraucherzimmer mit Dusche und WC im Zimmer. Haustiere sind in den Hotelzimmern nicht gestattet. Die Zimmer sind nur über Treppen erreichbar; ein Aufzug ist nicht vorhanden.
Zimmeranfragen, Reservierungen und die Absprache der Anreise erfolgen ausschließlich telefonisch. So können wir Verfügbarkeit, Preis und Ankunftszeit direkt und verbindlich mit Ihnen abstimmen.
Was sollte man in Göppingen unbedingt gesehen haben?
Zu den wichtigsten Zielen gehören der Hohenstaufen mit der Burgruine, die Staufer-Ausstellung, das Märklineum, das Göppinger Schloss, das Museum im Storchen und die historische Innenstadt.
Warum nennt sich Göppingen Hohenstaufenstadt?
Der Hohenstaufen gehört zum Stadtgebiet. Auf seinem Gipfel stand die Stammburg der Staufer. Die Stadt verweist mit der Bezeichnung Hohenstaufenstadt auf diesen geschichtlichen Zusammenhang.
Ist Hohenstaufen eine eigene Gemeinde?
Nein. Hohenstaufen ist ein Stadtbezirk von Göppingen. Das Hotel Goldener Ochsen liegt damit innerhalb der Stadt Göppingen.
Wie weit liegt Hohenstaufen von der Göppinger Innenstadt entfernt?
Vom Hotel Goldener Ochsen bis zur Göppinger Innenstadt sind es rund sieben Kilometer.
Ist auf dem Hohenstaufen noch eine Burg erhalten?
Auf dem Gipfel sind vor allem freigelegte Grundmauern der ehemaligen Stammburg erhalten. Die Burg wurde 1525 zerstört.
Wie lange sollte man für den Hohenstaufen einplanen?
Für einen kurzen Auf- und Abstieg mit Gipfelaufenthalt sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden. Mit Staufer-Ausstellung, Kirchen, Spielburg und Rundweg kann daraus ein halber Tag werden.
Was kann man in Göppingen bei Regen unternehmen?
Für einen Regentag eignen sich besonders Märklineum, Museum im Storchen, Kunsthalle, Jüdisches Museum, Staufer-Ausstellung und Barbarossa-Thermen.
Ist Göppingen für Kinder geeignet?
Ja. Familien finden unter anderem das Märklineum, den Kleinen Tierpark, Museen, die Barbarossa-Thermen, Waldwege und familiengeeignete Wanderungen.
Kann man Göppingen an einem Tag kennenlernen?
Ein Tag reicht für einen guten ersten Eindruck. Für Hohenstaufen, Innenstadt, Märklineum und mehrere Museen sind zwei Tage deutlich angenehmer.
Wie erreicht man Hohenstaufen mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Vom Göppinger ZOB führt die Buslinie 933 nach Hohenstaufen. Die Haltestelle Rathaus/Dorfplatz liegt unmittelbar beim Hotel. Fahrpläne sollten vor jeder Fahrt aktuell geprüft werden.
Gibt es in Hohenstaufen einen Geldautomaten oder Einkaufsmöglichkeiten?
In Hohenstaufen gibt es keinen Geldautomaten und derzeit keine regulären Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs. Einkäufe und Bargeldabhebungen sollten vorher in Göppingen erledigt werden.